4. Jahrgangsstufe: Wie geht es weiter?

Vorbereitung auf den Übertritt

Schon lange bevor die Corona-Pandemie das Lernen beeinträchtigte, beschäftigte das Thema „Übertritt“ die Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe in besonderer Weise, da nach dem letzten Grundschuljahr der für die Kinder bedeutungsvolle Wechsel an eine weiterführende Schule ansteht.

In diesem Schuljahr ist die Verunsicherung sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Eltern außerordentlich groß.

Umso wichtiger ist es, die Familien bestmöglich in diesem außergewöhnlichen, letzten Grundschuljahr zu begleiten.

Deshalb gibt es in unserer Schule verschiedene Formen der Unterstützung:

  • Im Rahmen der für alle Schülerinnen und Schüler verbindlichen AG „Fit for life“ stellen die Sozialpädagoginnen den 4. Klassen ausführlich das bayerische Bildungssystem vor und beantworten die vielen Fragen der Kinder. Darüber hinaus sprechen die Schülerinnen und Schüler über ihren Traumberuf und mögliche Wege, diesen ergreifen zu können.
  • In der Ganztagsklasse werden Differenzierungsstunden für ein Gespräch mit jeweils zwei (befreundeten) Kindern und der Lehrkraft genutzt, bei dem es um Fragen geht wie „Was kann ich schon gut?“, „Wo sind meine Stärken?“, „Was muss ich noch verbessern?“, „Wie geht es mir?“ usw. Zudem werden mögliche Probleme besprochen, Meinungen ausgetauscht und gegebenenfalls Zwischenziele vereinbart.
  • Da der Elterninformationsabend „Übertritt“ pandemiebedingt entfallen musste, erhielten die Eltern alle notwendigen Informationen in schriftlicher Form. Die Beratungslehrkraft informierte über die verschiedenen Schularten sowie die Zugangsvoraussetzungen und zeigte die mannigfaltigen Bildungswege auf; die einzelnen Schulen der Umgebung, d.h. die Max-Mannheimer-Mittelschule, die Johann-Andreas-Schmeller-Realschule sowie das Werner-Heisenberg-Gymnasium, stellten ihr Schulkonzept vor und machten dadurch deutlich, für welchen Lerntyp die jeweilige Schulart geeignet ist.
  • Im Frühjahr finden die von uns entwickelten sogenannten „Triangel-Gespräche“ statt.

Bei diesen Gesprächen sind ein oder beide Elternteil(e), die Schülerin bzw. der Schüler und die Klassenlehrkraft anwesend. Anhand von vorgegebenen Schlüsselqualifikationen wird gemeinsam überlegt, welche Schulart zum aktuellen Zeitpunkt geeignet ist und wie man sich weiterhin gezielt auf den Übertritt in die Wunschschule vorbereiten kann.

  • Ab nach den Osterferien bieten wir den Schülerinnen und Schülern, die die erforderliche Durchschnittsnote für den Übertritt auf die Realschule oder auf das Gymnasium nicht erreicht haben, und am Probeunterricht (vom 18.5. bis 20.5.2021) teilnehmen möchten, zusätzliche Übungsstunden an, in denen gezielt die Aufgabenformate geübt werden.

Sollten darüber hinaus noch Fragen offen sein, die eventuell sogar in einem persönlichen Gespräch zu klären sind, stehen die Klassenlehrkräfte, die Schulleiterin (Susanne Norkauer), die Beratungslehrerin (Michaela Pohl) und die Sozialpädagoginnen (Katharina Mackedanz und Franca Zimmer) gerne für ein Gespräch zu Verfügung.