Chronik des Schuljahres 2011/12


Schullandheim, wir kommen!

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Am Tag nach den Pfingstferien war es endlich soweit! Die Klassen 4a und 4b machten sich auf die Reise in den Bayerischen Wald. Mit dem Bus ging es für vier Tage in die Jugendherberge Haidmühle-Frauenberg im Dreiländereck Bayern – Österreich – Tschechien.

Tag 1
Als wir endlich in der abgelegenen Jugendherberge ankamen, erkundeten wir zuerst das Haus und unsere Zimmer. Nach einer deftigen Stärkung gingen wir mit dem Erlebnisführer Hubert zu einem Bio-Bauernhof. Dort machten wir mit Kühen, Ziegen, Gänsen und einem vom Aussterben bedrohten Hütehund Bekanntschaft und erfuhren viel über die Landwirtschaft. Am Abend bereiteten wir uns schließlich für die Fackelwanderung vor. Mit Kuscheltieren und Öllampen „bewaffnet“ wanderten wir durch den düsteren Wald. Hubert erzählte uns drei gruselige Geschichten, die dem einen oder anderen eine etwas unruhige Nacht bescherten.

Tag 2
Heute stand ein Ausflug in das Nationalparkzentrum Lusen auf dem Programm. Über den Baumwipfelpfad gelangen wir zu dem 44 Meter hohen Baumei, das uns einen atemberaubenden Ausblick über den Bayerischen Wald ermöglichte.
Im Tierfreigelände konnten wir anschließend Gänsegeier, Elche, Wölfe und viele andere einheimische Waldbewohner beobachten.
Bevor wir in unsere Unterkunft zurückkehrten, besuchten wir die Glasbläserei Weinfurtner in Freyung. Dort präsentierten uns zwei Glasbläser die seltene Kunst.

Tag 3
Regen, Regen, nichts als Regen! Der Team-Challenge-Tag fiel buchstäblich ins Wasser. Doch das Wetter hinderte uns nicht daran, den Dreisesselberg zu erklimmen. In der Dreisesselhütte wärmten wir uns bei einer Tasse heißem Kakao auf und bewiesen bei kniffligen Spielen unsere Teamfähigkeit.
Am Abend überraschten uns Frau Amrhein und Frau Janouschek mit einer EM-Party. Mit Fahnen, Trikots und Unmengen von Süßigkeiten verfolgten wir das Spiel Deutschland gegen Holland.

Tag 4
Nach dem Frühstück hieß es Kofferpacken, Zimmer aufräumen und Abschied nehmen. Bevor uns der Bus abholte, tobten wir uns draußen noch aus. Als wir dann gegen 13 Uhr in die Poststraße in Garching einbogen, wurden wir schon sehnsüchtig von unseren Eltern erwartet. Es waren vier schöne Tage, doch am Ende waren wir froh, wieder zu Hause zu sein.
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